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  1. Heiko schrieb am

    28. Juni 2011 um 09:34

    Hi!

    Nur mal ein paar Fragen, da ich mir da auch so meine Gedanken mache.

    Die Gemeinde ist ja die Braut oder? Und wir alle sind dazu bestimmt Gott ehre zu machen (zu erfreuen). Heißt das nicht, dass ich die Gesellschaft dann am meisten “richtig” veränderen werde, wenn ich bedingungslos das tue was er (Gott) für richtig hält.
    Und ich denke das ist schon bei uns, die wir uns Nachfolger Christi nennen, ein täglicher, harter kampf. Den wir nur mit dem Geist Gottes gewinnen können. Denn wir wissen was richtig ist und tuen es dennoch oft nicht. Wie wollen wir dann eine Welt, die Gott ablehnt, ob bewusst oder unbewusst, dahin bringen ohne seinen Geist das richtig zu tun? Wenn wir uns schon selber da schon wahnsinnig schwer tun?

    Kann das nicht nur in harter Gesetzlichkeit enden?

    Freude und Segen Heiko

  2. Hallo Heiko und herzlich willkommen hier!

    “Die Braut” ist eines von etwa zehn Bildern die im Neuen Testament für die Gemeinde verwendet werden. Weitere wären z.B. Herde, Tempel, Volk, Armee usw. Dass wir Gott Ehre machen sollen stimmt, je nachdem wie man es auffasst, mal mehr und mal weniger. Es stimmt wenn ich es Gott durch mich machen lassen und es wird ein Krampf, wenn ich es in eigener Kraft zu machen versuche.
    Aber wenn ich das tue, was richtig ist muss das nicht die Gesellschaft um mich herum ändern. Von den meisten Christen nimmt die Gesellschaft nichts wahr, auch wenn sie sich jesusmäßig verhalten haben sie nahezu keinen Effekt auf ihre Stadt.
    Natürlich kann man ohne den Geist Gottes das richtige gut, auch das aus Gottes Sicht Richtige, das hat ja auch im Alten Testament geklappt. Es geht ja nicht darum Menschen zu zwingen sich so zu verhalten wie Christen das wollen. Das wäre dann ja ein Gottesstaat. Es geht darum eine Kultur zu prägen. Ein ganz einfaches Beispiel: Wenn Du gerne möchtest, dass die Welt ein bisschen freundlicher wird, ist es der erste Schritt, selber freundlich zu sein. Aber damit hast Du noch nichts geprägt. Also fängst Du an mit Deinen Freunden darüber zu reden wie toll es wäre, wenn alle freundlich wären, dann lebst Du es mit einer Gruppe vor. Dann schreibst Du ein Buch und trittst im Fernsehen auf. Dann suchst Du Prominente, die Deine Philosophie vertreten. Irgendwann gibt es in der Grundschule ein Fach, das “Freundlichkeit” heißt usw. So wird Stück für Stück die Gesellschaft geprägt.
    Aber wenn wir nie über den ersten Schritt unseres eigenen Verhaltens hinaus kommen, verändern wir nur uns.

    Insofern hat es auch nichts mit Gesetzlichkeit zu tun. Gesetzlichkeit bedeutet ja, dass man etwas tut um als Belohnung etwas von Gott zu bekommen. Man versucht, nicht aus Gnade sondern aus Werken mit Gott zu leben. Das würde eine Gesellschaft nicht tun.

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